Literatur
- Wilhelm Lange-Eichbaum und Wolfram Kurth: Genie, Irrsinn und Ruhm. München. Ernst Reinhardt Verlag 1979.
- Gerhard Prause: Genies in der schule: Legenden und Wahrheiten über den Erfolg im Leben. München: Taschenbuch-Verlag 1998, ISBN 3-612-26486-9
- Géza Révész: Talent und Genie: Grundzüge einer Begabungspsychologie. Bern: Francke 1952 (=Sammlung Dalp 76).
- Schmidt, Jochen: Die Geschichte des Genie-Gedankens in der Deutschen Literatur, Philosophie und politik 1750-1945. 2 Bände. Darmstadt: wissenschaftliche Buchgesellschaft 1985.
Kunstgeschichte
Schutzgeister, die in mittelalterlichen Skulpturen und Abbildungen als geflügelte Gestalten abgebildet werden, werden als Genien bezeichnet. Im Barock sind sie in Form kleiner wohlgenährter Säuglinge eine sehr beliebte Dekoration.
Zitate
- Ein geniales Werk findet beim Erscheinen so wenig Bewunderung, weil der, welcher es geschrieben, ein außerordentlicher Mensch ist und wenig Leute ihm ähneln. Doch wird sein Werk die seltenen Geister, die fähig sind, es zu verstehen, befruchten, und ihre Zahl wird sich mehren. – Marcel Proust (Auf der suche nach der verlorenen Zeit. Im Schatten der jungen Mädchen, ISBN 3518578758, S. 106)
- Genie ist die angeborene Gemütslage, durch welche die Natur der Kunst ihre Regeln gibt. - Kant
- Das Genie ist ein Produkt seines Zeitalters. Egon Friedell (kulturgeschichte der Menschheit)
- Das Zeitalter ist ein Produkt des Genies. Egon Friedell (kulturgeschichte der Menschheit)
- Genie und sein Zeitalter sind inkommensurabel. Egon Friedell (kulturgeschichte der Menschheit)
- diejenige Kraft der menschen, welche durch Handeln und Tun Gesetzt und Regen gibt (Goethe zum Geniebegriff)
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