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Begriff

Der Begriff Nazismus, in Deutschland eher selten verwendet, ist die wieder eingeDeutschte version des englischen Wortes nazism.„Nationalsozialismus“ war eine selbstgewählte, propagandistisch motivierte Bezeichnung, die später in der Bundesrepublik übernommen wurde; in der DDR wurde stattdessen (wie im Russischen) die Bezeichnung „Faschismus“ (speziell „Hitlerfaschismus“) verwendet. Die Bezeichnung „Nationalsozialismus“ rührt daher, dass in dem 1920 erschienen Programm der NSDAP tatsächlich eine sozialistische gesellschaftsordnung gefordert wurde. Die Partei der Deutschen Nationalsozialisten war die Nationalsozialistische DEUTSCHE Arbeiterpartei. In Deutschland wird häufig der negativ konnotierte Begriff Nazi für einen Anhänger des Nationalsozialismus verwendet.



Literatur

  • Wolfgang Benz: Geschichte des Dritten Reiches, ISBN 3423308826
  • Sebastian Haffner: Anmerkungen zu Hitler, Kindler Verlag, 1978, ISBN 3596234891
  • Franz Neumann: Behemoth. Struktur und Praxis des Nationalsozialismus 1933-1944 Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt/M., 1984
  • Der Nationalsozialismus. Dokumente 1933-1945, herausgegeben und kommentiert von Walther Hofer, Fischer Taschenbuch Verlag, Reihe Bücher des wissens, Erstausgabe 1957, ISBN 3-436-00183-X
  • michael Ruck, Bibliographie zum Nationalsozialismus, 2 Bde. m. CD-ROM, wissenschaftliche Buchgesellschaft 2000, ISBN 3534149890
  • Nicholas Goodrick-Clarke: Die okkulten Wurzeln des Nationalsozialismus, MarixVerlag, ISBN 3937715487
  • Rüdiger Sünner: Schwarze Sonne, Herder Spektrum Verlag, Freiburg im Breisgau 1999, ISBN 3-451-05205-9,
  • F.P. Heller/A. Maegerle: Thule. Vom völkischen Okkultismus bis zur neuen Rechten. Schmetterling-Verlag. stuttgart, 1998.
  • Reinhard Kühnl: Der Deutsche Faschismus in Quellen und Dokumenten. Pahl-Rugenstein, Köln.
  • Karin Neidhart: Nationalsozialistisches Gedankengut in der Schweiz. Eine vergleichende Studie schweizerischer und Deutscher Schulbücher zwischen 1900 und 1945, Peter Lang Verlag : Bern u.a. 2004, ISBN 3-631-51892-7
  • Cornelia Schmitz-Berning: Vokabular des Nationalsozialismus. Berlin: de Gruyter 2000, ISBN 311016888X.
  • Kurt Pätzold, Manfred Weißbecker: Geschichte der NSDAP, Köln 2002 ISBN 3894381345
  • Vinnai, Gerhard: Hitler – Scheitern und Vernichtungswut. Zur Genese des faschistischen Täters. Psychosozial-Verlag. Gießen 2004. ISBN 3-89806-341-0


Errichtung der NS- Diktatur:.

5.1933: Reaktion auf den Reichstagsbrand: „Verordnung zum Schutz von Volk und Staat“: Sie setzt sämtliche Grundrechte der Weimarer Verfassung außer Kraft( Meinungs /Presse/Vereins/Versammlungsfreiheit) Der Reichstagsbrand lieferte die Begründung für die Gefangennahme vieler Parlamentsmitglieder. ( Wahrscheinlich war es NSDAP selbst ) 28. Ein geistig verwirrter zündet den Reichstag an.1933: Reichstagsbrand.2.1933: Reichspräsident Paul von Hindenburg ernennt Adolf Hitler zum Reichskanzler Dies markierte das Ende der Weimarer Republik und den Beginn der Diktatur des Nationalsozialismus 27.1 .30.2.3.1933:.

Festlegung von Neuwahlen: NSDAP erzielt Stimmenanteil von 44%.

8.( Richter und NSDAP mitglieder) 1.1. Das heißt: NSDAP= Staat 30. Wurden durch die DAF ( Deutschearbeiterfront) ersetzt Sommer 1933: Beginn der Parteienauflösung: Verbot der SPD am 222.1933: Auflösung der Gewerkschaften: Wurden von SA und SS besetzt die Führer in Haft genommen und die Gewerkschaftsvermögen beschlagnahmt.5.1933: Gesetz zur wiederherstellung des Berufsbeamtentums: Beamte können jederzeit gekündigt werden, wenn sie nicht arischer Abstammung sind oder jederzeit rückhaltlos für den nationalsozialistischen Staat eintreten 6. sie haben das Wahlergebnis auf alle Parlamente übertragen und die NSDAP hatte somit die automatische Mehrheit- 7.h. D.1933.3.1933: Gleichschaltung der Länderparlamente durch Anpassung der Mandatsverteilung an die Reichstagswahlen vom 5.3.1933: Reichstag verabschiedet mit 94 Gegenstimmen der SPD das Ermächtigungsgesetz: Inhalte: · Reichsregierung kann alle Gesetze auch gegen die Verfassung beschließen · Reichsregierung hat die ganze Macht · Reichskanzler verkündet Gesetze · Wahrung der Rechte des RP,RT,RR · Aufhebung der Gewaltenteilung Begründung Hitlers: · Zustimmung des RT verschleppt Entscheidungen, schadet der Autorität und dem Ansehen der Regierung · Aufgrund der revolutionären Erregung wäre die Tagung des Reichstages eine Provokation · Mehr Stabilität durch klare Mehrheiten · Bestand der Länder, kirchen, RR und RT wird nicht beseitigt 31.3.1933: Tag von Potsdam: Gemeinsames Auftreten Hindenburgs und Hitlers am Grabe Friedrich des Großen 23.Im Vorfeld der Wahl kommt es zu Überfällen auf politische Gegner von SA und SS 21.3.4.1933: Auflösung der Landesregierungen und Einsetzung von Reichsstatthaltern, die für die Durchführung der Richtlinien des RK in den Ländern verantwortlich sind( alle von der NSDAP) 7.4. Juni selbstauflösung der bürgerlichen Parteien Ende Juni auf Druck Hitlers NSDAP verbleibt einzige Partei dezember 1933: Gesetz zur Sicherung der Einheit von Partei und Staat: NSDAP wird als beherrschende Staatspartei bestätigt.1934 Gesetz über den Neuaufbau des Landes: Volksvertretungen der Länder werden aufgehoben ihre Rechte gehen auf das Reich über. Landesregierungen unterstehen nun endgültig der Reichsregierung- 14.2.1934: Reichsrat als Verfassungsorgan wird aufgehoben. April 1942: Volksgerichtshof erhält Status eines Sondergerichtes.1942: Gesetz über das Staatsoberhaupt des Deutschen Reiches: Das Amt des Reichspräsidenten wird mit dem des Reichskanzlers Vereinigt. Die bisherigen Befugnisse des Reichspräsidenten gehen auf Adolf Hitler über.

Rolle einzelner Persönlichkeiten: Hindenburg, Schleicher, Papen. Hoffnung auf „starken Mann“/ Führerwahrung 6. Soziale Umschichtungen: Umschichtungen im Mittelstand mit Konsequenzen für politische Orientierung und Wahlverhalten 5. Institutionelle Rahmenbedingungen: die verfassungsmäßigen Rechte und Möglichkeiten des Reichspräsidenten, zumal beim Fehlen klarer parlamentarischer Mehrheiten 2.Wie wurde Hitler möglich? 1. Ökonomische Entwicklung: Hohe Inflationsrate/ Arbeitslosenrate 3. Politische kultur: Republikferne/ Eliten waren gegen Demokratie 4. Ideologische Faktoren: Extremer Nationalismus( verstärkt durch Kriegsniederlage). Massenpsychologische Momente: Erfolgschancen der Propaganda infolge politischer Labilität der breiten Bevölkerungsmasse. 7.


Phasen der Verfolgung:.

Die Entrechtung und Verfolgung der Juden begann direkt nach der „Machtergreifung“. Das erste Konzentrationslager wurde - zunächst noch vor allem für politische Gegner - schon 1933 in Dachau eingerichtet.

Schritt: 15.1. Schritt: ab 1921 · Boykott-Aktionen gegen jüdische Geschäfte · Beginn der Ausgrenzung der Juden aus dem öffentlichem- und Wirtschaftlichem Leben · Durch einen Arierparagraphen wurden „Nicht-Arier“ zuerst aus dem öffentlichen Dienst entfernt ( durften keine Beamte mehr sein) · dieser Paragraph wurde auf immer mehr Bereiche ausgedehnt und auch von Vereinen, Verbänden und anderen Gruppierungen übernommen · -Judenstern/Ghettos 2. Schritt: 10.Mai 1933 · Bücherverbrennung · „unDeutsche Bücher“ wurden auf dem Opernplatz in Berlin öffentlich verbrannt. · z, B. Heinrich Heine oder Karl Marx 3.september 1935.

Nürnberger Gesetze · sie erklären den Juden zu Staatsbürger minderen Rechts · Sie verlieren das aktive und passive Wahlrecht.

Klasse, wehrlos, Rechte genommen · weiterer Schritt auf dem Weg zur vollständigen Pervertierung des Rechtsstaates · auf diesen Gesetzen bauten weitere Rassengesetzgebungen des NS-Staates auf Ziel: ,,politische und biologische Scheidung des jüdischen Volkes vom Deutschen Volke. verboten Bedeutung: · stellten gesetzliche Grundlage zur Diskriminierung, Verfolgung und Vernichtung der Juden dar · Juden menschen 2. Juden und Dt.Gesetz zum Schutze des DEUTSCHEn Blutes und der DEUTSCHEn Ehre · Eheschließungen und außerehelichen Geschlechtsverkehr zwischen Juden und ,,Staatsangehörigen deutschen oder artverwandten Blutes" verboten, Zuwiderhandlungen galten als ,,Rassenschande"_ Gefängnis- oder Zuchthausstrafe · außerehelicher Verkehr zw.

· März 1936 Kinderreiche jüdische familien keine Beihilfe mehr · oktober 1936 Verbot Nichtjuden Privatunterricht von jüdischen Lehrern · April 1937 Juden an Uni kein Doktortitel mehr erwerben · April 1937 jüdische. Ärzte verlieren Krankenkassenzulassung · Juli 1938 dann auch die Erlaubnis der Berufsausübung.

Juden aus sozialen und ökumenischen Bereichen :dezember 1938 Autofahren verboten. schulen untersagt · „Reichskristallnacht“ der befohlene Pogrom (russ. november 1938 · April 1938 Juden gezwungen Vermögen zu deklarieren, wenn über 5000 RM · Mai 1938 Juden von der Vergabe öffentlicher Aufträge ausgeschlossen · November 1938 jüdischen Kindern der Besuch an dt.4. Schritt: 9/10.: Unwetter, Verwüstung) · Es kommt zu Progromen gegen die jüdische Bevölkerung · 91 Juden werden ermordet, über 7000 Geschäfte verwüstet · Für die angerichteten Schäden mussten Juden t 1 Milliarde Reichsmark zahlen · Alles jüdische Eigentum wird beschlagnahmt · Bewegungsfreiheit wird eingeschränkt( Ausgehverbote, Einzug der Führerscheine) · 3000 Juden werden verhaftet · Bedeutung: · Endgültiger Ausschluss aus dem Wirtschaftsleben · Einleitung der endgültigen Ausgrenzung der dt.


· 1939: Es kommt zu ersten Erschießungen polnischer Juden durch Einsatztruppen der Sicherheitspolizei- · Im oktober Finden bereits Deportationen von Juden im neu errichteten Polen statt · Noch im selben Monat wird die Euthanasie- Verordnung , die Ermordung von 120 000 geistig behinderter menschen eingeleitet.

· Es beginnen Sonderkommandos auf dem eroberten Gebiet mit Erschießungen · Auswanderung wird ihnen untersagt, müssen Judenstern tragen.5. Schritt: ab 1941 · Ghettoisierung (Warschauer Ghetto) · Mit dem schnellen Vordringen der dt. Truppen in die Sowjetunion beFinden sich millionen osteuropäischer Juden im Deutschen Herrschaftsbereich.

Auschwitz) · Vor dem Eintreffen alliierter Armeen werden viele KZ zerstört( Auschwitz 1944).B. · Systematische und fabrikmäßige Ermordung von Juden in den Konzentrationslagern ( z. · Nur einige Länder wie Italien, Rumänien und ungarn ( bis 1944) leisten Widerstand gegen die Deutschen · Bis zum Kriegsende werden in KZ über 5 Millionen Juden ermordet · Zu den Opfern zählen auch 500 000 Sinti und Roma, politische Gegner, „Assoziale“, Kriminelle. Endlösung · Mit der Ausdehnung der Endlösung auf alle Gebiete Europas, die unter dt. · In Auschwitz wird noch im selben Monat mit der Ermordung der Juden in Gaskammern begonnen · 6.Auf der Wannseekonferenz am 20. Januar 1942 wurden von führenden Verwaltungsgrößen des NS-Regimes geheim die Weichen für die sogenannte „Endlösung der Judenfrage“ gestellt. · Mit den dort gefassten Beschlüssen wurde der direkt hinter der Front schon begonnene Völkermord an den europäischen Juden auf eine gemeinsame organisatorische Basis gestellt und die Ermordung auf industrieller Grundlage mit Hilfe von Massenvergasungen für die Nationalsozialisten „effizienter“ geregelt. · Die Verwertung des Eigentums der vernichteten Juden wurde bis ins Detail geregelt. Herrschaft stehen, werden Juden vonüberallher in die Vernichtungslager deportiert. · Die noch Überlebenden werden verlegt ( Todesmärsche).

Es handelt sich somit um die euphemistische Umschreibung für die Planung und Realisierung des Holocaust.Endlösung der Judenfrage" oder auch kurz "Endlösung" ist die in der Zeit des Nationalsozialismus von den Machthabern benutzte Bezeichnung für die planmäßige Vertreibung und Ermordung der Juden in Deutschland und im Deutschen Machtbereich in den jahren 1941 bis 1945.




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