Üblich sind im Deutschen Sprachraum drei unterschiedliche Formen:
Das Priesterseminar steht unter der Leitung eines Regens (teilweise von einem Subregens unterstützt) und eines Spirituals. Die Priesteramtskandidaten verbringen üblicherweise im Laufe ihres Studiums mindestens zwei Semester an einem anderen Hochschulort (Freisemester), wo sie nicht in einem Priesterseminar, sondern privat wohnen und ihre bereitschaft prüfen, die priesterliche Lebensweise aufrechtzuerhalten.
Das Priesterseminar ist die Ausbildungsstätte für Priesteramtskandidaten der römisch-ka Diözesen, die keinem Orden angehören. Die Priesterausbildung findet ergänzend zum Studium der Ka statt und will Bereiche der priesterlichen Ausbildung sicherstellen, die nicht Inhalt wissenschaftlicher Theologie sind.
Das Priesterseminar soll folgende AusbildungsInhalte gewährleisten (entnommen den Seiten des Priesterseminars Fulda):
Berühmteste überdiözesane Priesterseminare im Deutschen Sprachraum sind das Collegium Germanicum et Hungaricum in Rom, das Canisianum in Innsbruck und das Herzogliche Georgianum in München.
Auch das Bistum der Alt-Ka in Deutschland besitzt ein Priesterseminar in Bonn.
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